„brennendes“ Sportheim sorgt für Feuerwehreinsatz

Auf einen Blick

Datum: 09. 11. 2009
Alarmzeit: 13:14 Uhr
Alarmierungsart:
Art:
Einsatzort:
Feuerwehr Othfresen: Einsatzkräfte mit
Weitere Vermerke:  

Einsatzbericht:

Einsatz-Nr. Spielende Kinder, die im Sportheim des FC Othfresen während des Trainingsbetriebes gezündelt hatten und dadurch einen „Brand“ entfachten, bildeten die Ausgangslage für die jährlich stattfindende Alarmübung der Feuerwehr Othfresen. Gegen 19:15 Uhr ertönte der Alarm für die Feuerwehren Othfresen und Dörnten, sowie das DRK Liebenburg und Döhren mit der Durchsage:“Gebäudefeuer, Menschenleben in Gefahr!“

Die zuerst eintreffenden Kräfte erkannten, dass Teile der Hausfassade und der Dachkonstruktion bereits in Flammen standen. Der Platzwart teilte mit, dass sich vermutlich noch mehrere Spieler im Kabinentrakt aufhalten. Unverzüglich wurde der Innenangriff unter Atemschutz eingeleitet, um die „Eingeschlossenen“ zu retten. Zur Unterstützung der Menschenrettung wurde die Feuerwehr Liebenburg mit der Wärmebildkamera angefordert. Mit Hilfe der Wärmebildkamera ist es den Einsatzkräften möglich, die Körperwärme sichtbar zu machen und somit auch unter „Nullsicht“ verletzte Personen aufzufinden. So konnten kurze Zeit nach Einsatzbeginn insgesamt 5 Personen aus dem brennenden Bereich gerettet und dem DRK zu weiteren Versorgung übergeben werden. Insgesamt waren 6 Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Um den betroffenen Gebäudeteil vom Rauch zu befreien, wurde der Hochleistungslüfter der Othfresener Wehr eingesetzt.

Parallel dazu kamen die Feuerwehren Heißum und Ostharingen zum Einsatz, um eine zweite Wasserversorgung von einem rund 400 m entfernten Hydranten aufzubauen. So war ausreichend Wasser vorhanden, um einen umfassenden Außenangriff einzuleiten und ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern.

Nach einer guten Stunde war das Feuer gelöscht und die Übung wurde beendet. Insgesamt waren 77 Feuerwehrkameraden und 12 Kräfte des DRK an der Übung beteiligt, die überwiegend positiv verlaufen ist. Ein herzlicher Dank gilt dem FC Othfresen für die Übungsmöglichkeit am Sportheim.

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